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gewaltfreie Kommunikation (gfK)

 

Gewaltfreie Kommunikation? was ist das?

 

(nach Marshall B. Rosenberg) 

 

Bei der gewaltfreien Kommunikation, ist die Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse des Einzelnen gerichtet und was ihm "wichtig" ist und nicht gekennzeichnet, von negativen Bewertungen der anderen Person oder ihres Verhaltens.

 

Negative Bewertungen führen den Kommunikationspartner automatisch in eine Reaktionsspirale, aus welcher im negativen Fall Ärger, Frustration, Ohnmacht oder Hilflosigkeit entstehen.

Auf diese reagiert der Kommunikationspartner reflexartig mit Gegenangriff, Beleidigung, Rechtfertigung oder Rückzug und langfristig endet dieses mit Streit oder Krieg.

 

Die Gewaltfreie Kommunikation ist eine von Marshall B. Rosenberg entwickelte Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode, welche die Anliegen aller am Konflikt Beteiligten aufspüren und zu berücksichtigen versucht, um somit eine positive Bearbeitung von Konflikten zu ermöglichen.

 

Marshall Rosenberg, Vertreter der gewaltfreien Kommunikation, bezeichnet eine aggressive Sprache als Wolfs-Sprache, die dazu führt, dass sich der andere schlecht fühlt, sich wehrt oder ausweicht.

Laut Rosenberg verursacht diese Kommunikation gegenseitige Aggression und ist gekennzeichnet z. B. durch:

 

 

         Analyse: „Wenn du zugehört hättest ...“

         Kritik: „Du hast....nicht gemacht / ...gibt es keinen...?

         Interpretation: „ Du machst das, weil…“

         Wertungen: „ Du bist dumm, faul, schlau, falsch…“

         Strafandrohungen: „ Wenn Du nicht, dann…“

 

 

In der gewaltfreien Kommunikation, richtet man die Aufmerksamkeit dagegen darauf, wass einem wichtig ist und vermeidet in der Kommunikation alles, was beim Gegenüber als Bewertung, Beschuldigung, Kritik oder Angriff ankommen könnte - daher die Bezeichnung

 

 

"gewaltfreie Kommunikation"

 

 

Rosenberg bezeichnet die gewaltfreie Kommunikation auch "Language of the Heart“ oder"Giraffen-Sprache“, denn die Giraffe als Symboltier ist das Landtier mit dem größten Herzen.

 

In der gewaltfreien Kommunikation werden vier Komponenten verwendet: 

 

  •  Beobachtungen (nicht bewerten, nicht interpretieren)
  •  Gefühle, wahrnehmen und benennen
  •  Bedürfnisse, erkennen
  •  Bitten (klar äußern, wenn sie erfüllbar sind) 

 

Giraffensprache (language of the heart)

Wolfssprache

Bücher zur gewaltfreien Kommunikation (gfK)